Urban History Group Conference 2019

Am 4. und 5. April 2019 findet an der Queen’s University Belfast die diesjährige Tagung der britischen Urban History Group statt. Schwerpunkt der Tagung ist in diesem Jahr: „Voices of the City: People, Identity and Place 1600 to the present“. Zu diesem Thema werde ich einen Vortag zu Deindustrialierung und Arbeitslosigkeit in den 1970er und 1980er Jahren mit dem Titel „Being Unemployed: Deindustrialisation as social experience in the Ruhr, 1973-1990“ halten. Ein Abstract zu meinem Vortrag findet sich im Tagungsprogramm, das jetzt online zur Verfügung steht.

Zum Tagungsprogramm

Neue Publikation: „Partizipation als Konsens“

In der Zeitschrift sub\urban ist Ende 2018 ein Themenschwerpunkt „1968 und die Kritik der Stadt – 50 Jahre danach“ erschienen. Unter den sieben Beiträgen ist auch mein Beitrag, in dem ich die Diskussion um Partizipation in der Stadtplanung um 1970 nachzeichne.

Sebastian Haumann: Partizipation als Konsens. Die „68er“-Bewegung und der Paradigmenwechsel in der Stadtplanung, in: sub\urban 6 (2018), H. 2/3, S. 189-196.

Der Aufsatz steht auch als open-access Version zur Verfügung: zum Aufsatz

Neue Publikation: „Towards a Historical Understanding of Critical Raw Materials“

Ende 2018 ist ein enuer Aufsatz zu „kritischen Rohstoffen“ in der Zeitschrift GAiA erschienen:

Towards a Historical Understanding of Critical Raw Materials. Suggestions from a History of Technology Perspective, in: GAiA 27 (2018), S. 373-378.

Der Aufsatz steht auch als open-access Version zur Verfügung: zum Aufsatz

Mehr Informationen zur Zeitschrift GAiA

Rezension: Gerstung, Stapellauf für ein neues Zeitalter

In der aktuellen Ausgabe der zeitschrift Neue Politische Literatur ist meine Rezesnion zu Tobias Gerstungs Buch „Stapellauf für ein neues Zeitalter“ erschienen.

Haumann, Sebastian, Rezension zu: Gerstung, Tobias: Stapellauf für ein neues Zeitalter. Die Industriemetropole Glasgow im revolutionären Wandel nach dem Boom (1960-2000), Göttingen 2016, in: Neue Politische Literatur 63 (2018), S. 329-331.

 

Stadt multidisziplinär. Projekte und Perspektiven der Forschung

Am 30.11.2018 präsentieren sich aktuelle Forschungsprojekte zur Stadtforschung an der TU Darmstadt. Auch wir werden unser DFG-Projekt „Großsiedlungen in der Krise?“ in diesem Rahmen vorstellen. Orgqansisiert wird die Veranstaltung von der AG Interdisziplinäre Stadtforschung der TU Darmstadt gemeinsam mit der Schader Stiftung. Es ist der Auftakt für weitere Werkstattgespräche zu den einzelnen Projekten, die im Laufe der kommenden Semester stattfinden werden.

Stadt multidisziplinär. Projekte und Perspektiven der Forschung

Dienstag, 30. Oktober 2018, 18:30 Uhr

Schader-Stiftungszentrum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt

Zum Programm und zur Anmeldung

Neue Publikation „Kritische Rohstoffe“

Bereits Ende September ist der Sammelband „Was heißt Kritikalität?“ erschienen, zu dem ich einen Beitrag zu „kritischen“ Rohstoffen beigesteuert habe. Der Band geht auf einen Workshop des DFG-Graduiertenkollegs KRITIS im Sommer 2017 zurück.

Sebastian Haumann: „Kritische Rohstoffe“, in: Jens Ivo Engels (Hg.): Was heißt Kritikalität? Zu einem Schlüsselbegriff der Debatte um Kritische Infrastrukturen, Bielefeld 2018, S. 97-122.

Mehr Informationen zum Buch

Historikertag 2018

Zurück vom Historikertag in Münster. Mein besonderer Dank gilt meinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern der Sektion „‚Materialität‘. Konzepte und Erkenntnispotenzial jenseits der Geschichte der materiellen Kultur“. Wir haben vier inspirierende Vorträge und einen hervorragenden Kommentar gehört:

  • Achim Landwehr (Düsseldorf): Zeit der Materialität – Materialität der Zeit. Geschichtstheoretische Erkundungen
  • Hedwig Richter (Hamburg): Menschenrechtsdinge. Materielle Bedingungen von Individualisierungsprozessen um 1800
  • Stefanie Gänger (Köln): Materia Medica in der iberischen Welt. Materialität in der Globalgeschichte des Wissens, 1750 – 1820
  • Sebastian Haumann (Darmstadt): Rohstoffe und Gefahrenstoffe. Materialität als Herausforderung der Umweltgeschichte
  • Sigrid Köhler (Tübingen): Kommentar

Die Sektion war mit etwa 50 Zuhörer/innen gut besucht. Auch die anschließenden Gespräche waren sehr konstruktiv und haben gezeigt, dass die theoretische Auseinandersetzung mit „Materialität“ in den Geschichtswissenschaften weiter geführt werden muss. Vor allem hat die Sektion deutlich gemacht, dass es sinnvoll ist, diese Diskussion breiter zu führen, als dies bisher oft geschieht. D.h. insbesondere den Dialog zwischen verschiedenen Subdisziplinen und Erkenntnisinteressen zu vertiefen, so wie wir es hier auch versucht haben.

Daneben gab es natürlich noch viele andere spannende Sektionen und auch die Mitgliederversammlung des VHD war dieses mal ausgesprochen interessant.

Besonders interessant für unser Projekt zu den Großsiedlungen der 1970er Jahre war die Sektion „Urban distinctions. Praxeologische Perspektiven auf Segregation und Nachbarschaftlichkeit im Westeuropa des 20. Jahrhunderts“, die von Christiane Reinecke organisiert worden war. Einen etwas ausführlicheren Bericht dazu habe ich hier verfasst: grossiedlungen.org.

Challenging Europe: Technology, environent and the quest for resource security (EURES)

Am 8.-9.11.2018 findet in Aarhus, organisiert von Mattias Heymann, das nächste Treffen der Tensions of Europe Research network “Challenging Europe: Technology, environment and the quest for resource security” (EURES) statt. Unter dem Titel „Perceptions and constructions of resources, resource crises and resource futures: looking at the Arctic and other spaces“ setzen wir die Serie von Workshops fort, die bereits seit 2016 in loser Folge stattfinden. Ich selber werde ein paar vorläufige Ideen für ein größeres Forschungsprojekt vorstellen (die Arktis wird aber zumindest in meinem Vortrag keine Rolle spielen…).

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