Vortrag „Kritische Rohstoffe“ am SFB „Schwächediskurse und Ressourcenregime“ (30.5.2018)

Am kommenden Mittwoch, den 30.Mai 2018, werde ich einen Vortrag im Rahmen des Kolloquiums des SFB „Schwächediskurse und Ressourcenregime“ an der Goethe-Universität Frankfurt halten:

Vortrag
Sebastian Haumann: „Kritische Rohstoffe“. Diskursive und materielle Dimensionen der Ressourcennutzung im 19. und 20. Jahrhundert

30. Mai 2018
18:00 – 20:00 Uhr
IG454, Campus Westend, Frankfurt am Main

Vortrag: Bielefeld 12.12.2017

Auf Einladung von Peter Kramper werde ich morgen, am 12.12.2017, im Wirtschaftsgeschichtlichen Kolloquium an der Universität Bielefeld einen Vortrag halten. Unter dem Titel „Wirtschaften mit Rohstoffen. Praxeologische Perspektiven“ werde ich einen Überblick über die Möglichkeiten geben, die die Praxistheorie für die Untersuchung der Geschichte der Rohstoffnutzung bietet, und diese anhand von zwei kurzen Beispielen erläutern.

12.12.2017, 18:00-20:00 Uhr
Gebäude X E0-213
Universität Bielefeld

Tagungsbericht „Kritikalität“

Auf H-Soz-Kult ist heute ein Bericht von Tina Enders zur Tagung „Kritikalität“ veröffentlicht worden, die im Juli in Darmstadt stattgefunden hat. Zu der vom Graduiertenkolleg KRITIS veranstalteten Tagung habe ich einen Beitrag zum Konzept der „kritischen Rohstoffe“ beigesteuert, in dem ich versucht habe zu zeigen, wie die Thematisierung von Rohstoffen als „kritisch“ von einer historischen Perspektive profitieren kann.

Zum Tagungsbericht

Workshop: „Technology, natural resources and crises“

Am 8. und 9. Mai 2017 findet in Aarhus der Workshop „Technology, natural resources and crises in the past and present of Europe and beyond“ statt. Es ist bereits das zweite Treffen des Netzwerkes und ich freue mich dabei zu sein, nachdem ich meine Teilnahme am ersten Workshop letzten September leider absagen musste. Diesmal also werde ich mein Paper „Prone for Crises? How Resources Become Critical Resources“ zur Diskussion stellen. Ich bin sehr auf das feedback gespannt.

Zur Homepage des Workshops

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Tagung: Resources and Economies of Knowledge in the Anthropocene

Anfang kommender Woche bin ich auf dem Workshop „Resources and Economies of Knowledge in the Anthropocene“, den Helge Wendt, Nadin Heé und Franz Mauelshagen am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte veranstalten. Aus der Arbeit an meiner Habil werde ich einige Überlegungen zur geologischen Landesaufnahme und der Anpassung der Eisenverhüttung um 1850 präsentieren.

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Aufsatz „Konkurrenz um Kalkstein“ im Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte

Im Themenheft „Rohstoffräume“ des aktuellen Bandes des Jahrbuchs für Wirtschaftsgeschichte ist auch mein Aufsatz über die verschiedenen räumlichen Relationen, die den Abbau von Kalkstein um 1900 prägten, erschienen:

Sebastian Haumann: Konkurrenz um Kalkstein. Rohstoffsicherung der Montanindustrie und die Dynamik räumlicher Relationen um 1900, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 57/1 (2016), S. 29-58.

Abstract:
„Limestone, a resource that was needed to smelt iron ore and to produce steel, became an object of competition between industrialists of the Ruhr around 1900. The making and transformation of spatial relations was crucial to the process of gaining exclusive access to the resource. First, images of the underground terrain, namely the identification and delineation of limestone deposits, were variable and subject to negotiation – albeit bound to physical space through procedures of surveying and chemical analysis. Second, the changing structure of real-estate property constituted new spatial relations. As limestone companies bought up property from local farmers, the social implications of land ownership slowly eroded. Instead, the spatial structure of property was reorganized around safeguarding an exclusive and unrestricted access to limestone deposits. Third, the companies‘ interventions transformed spatial relations by realigning infrastructures and restricting potentially conflicting uses of land. In the end, they also transformed much of the physical space by expanding quarries in unprecedented dimensions. All these processes were driven and shaped in a highly competitive setting in which not only competing companies but also the local populace gained decisive influence. The aim of this case study is to show that space was not a fixed “container” in which companies and locals pursued their economic interests. Rather, spatial relations were brought about, and hence made, amid the competition for the resource as these relations became the precondition for resource extraction.“

Neuerscheinunung JWG 2016/1: „Rohstoffräume“

Der aktuelle Band des Jahrbuchs für Wirtschaftsgeschichte, den Nora Thorade, Reinhold Reith und ich herausgegeben haben, ist jetzt verfügbar.

Sebastian Haumann, Nora Thorade und Reinhold Reith (Hrsg): Rohstoffräume / Sites of Resource Extraction (=Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 57/1), 2016.

Die Beiträge sind auch online veröffentlicht worden: Zur Website des Verlages

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