Vortrag Volberg: “Patina oder Schmutz? Lesarten von Beton in Großwohnbauten der 1970er Jahre”

Die AG Interdisziplinäre Stadtforschung an der TU Darmstadt organisiert im Sommersemester 2018 vier öffentliche Abendvorträge, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
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Im Rahmen der Abendvorträge wird am Dienstag, den 24. April 2018 um 18:30 Uhr am Fachbereich Architektur (El-Lissitzky-Str.1, 64287 Darmstadt) im Raum 58 Claudia Volberg (Technische Universität Graz, Institut für Architekturtechnologie) über ihre Forschung zu Großsiedlungen sprechen:

Claudia Volberg: “Patina oder Schmutz? Lesarten von Beton in Großwohnbauten der 1970er Jahre”
24. April 2018, 18:30 Uhr
Fachbereich Architektur, Raum 58
El-Lissitzky-Str.1, 64287 Darmstadt

Tagung: Deindustrialization (18.-20.4.2018)

Vom 18.-20.4.2018 findet am DH in Rom die Tagung “Deindustrialization: The Structural Transformation of Nord-Ovest and the Ruhr in Comparative Perspective” statt. In meinem Beitrag “Deindustrialization in Urban History: Current Research and Desiderata” werde ich mich an einem Rundumschlag versuchen und ein neues Thema umreißen, dem ich mich gerade annähere und von dem ich denke, dass es ein neuer stadtgeschichtlicher Beitrag zur Deindustrialisierungsforschung werden könnte – aber dazu mehr am 20.4. …

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Vortrag: Bielefeld 12.12.2017

Auf Einladung von Peter Kramper werde ich morgen, am 12.12.2017, im Wirtschaftsgeschichtlichen Kolloquium an der Universität Bielefeld einen Vortrag halten. Unter dem Titel “Wirtschaften mit Rohstoffen. Praxeologische Perspektiven” werde ich einen Überblick über die Möglichkeiten geben, die die Praxistheorie für die Untersuchung der Geschichte der Rohstoffnutzung bietet, und diese anhand von zwei kurzen Beispielen erläutern.

12.12.2017, 18:00-20:00 Uhr
Gebäude X E0-213
Universität Bielefeld

histocamp 2017

Am vergangenen Wochenende auf dem histocamp 2017 in Darmstadt. Es war mein erstes histocamp und da es direkt “um die Ecke” stattfand, wollte ich mir mal einen Eindruck verschaffen. Was die Atmosphäre angeht, sowohl bei den Diskussionen als auch in den Pausen, bietet das histocamp tatsächlich viel Neues, was durchaus als Vorbild für andere Tagungen dienen könnte. Die Spontanität, die ein Charakteristikum dieser besonderen Atmosphäre ist, hat aber auch einige negative Effekte. Verglichen mit “klassischen” Tagungen waren die Präsentation und Diskussionsrunden, die ich miterlebt habe, eher schlecht vorbereitet und blieben oberflächlich. Es geht mehr um den Austausch von Ideen – gerade solchen, die noch nicht ausgereift sind. Das habe ich verstanden. Aber wenn das dazu führt, dass “das Rad neu erfunden” wird, ist das auch nicht so produktiv.

Mein Eindruck: Es ist gut, mit Tagungsformaten zu experimentieren, die zu einem offeneren Austausch anregen, als viele “klassische” Tagungen dies tun – aber eine bessere Vorbereitung (auf Kosten der Spontanität) würde die Qualität der Diskussionen erhöhen.

histocamp.de

Tagungsbericht: “Historical Praxeology. Quo Vadis?”

Vergangene Woche ist auf H-Soz-Kult ein Bericht von Byron Schirbock zur Tagung “Historical Praxeology. Quo Vadis?” veröffentlicht worden, an der ich im März 2017 teilgenommen habe. Die Tagung wurde von Graduiertenkolleg “Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive” an der Uni Oldenburg ausgerichtet. In meinem Beitrag habe ich verucht, den Nutzen praxeologischer Ansätze für die Umweltgeschichte zu zeigen. Ich habe Konzepte präsentiert, die anknüpfend an die Praxistheorie zur Untersuchung zentraler umweltgeschichtlicher Fragen entwickelt worden sind.

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Rezension zu “Cities Contested”

Schon vor einigen Tagen ist eine Rezension von Claudia Christiane Gatzka zu dem von Martin Baumeister, Bruno Bonomo und Dieter Schott herausgegebenen Sammelband: Cities Contested. Urban Politics, Heritage, and Social Movements in Italy and West Germany in the 1970s, Frankfurt am Main 2017, .auf H-Soz-Kult erschienen. Darin u.a. mein Beitrag “‘Movimento del ‘77′ Perceived. Reinvigorating Urban Protest in West-Germany”

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Tagungsbericht “Kritikalität”

Auf H-Soz-Kult ist heute ein Bericht von Tina Enders zur Tagung “Kritikalität” veröffentlicht worden, die im Juli in Darmstadt stattgefunden hat. Zu der vom Graduiertenkolleg KRITIS veranstalteten Tagung habe ich einen Beitrag zum Konzept der “kritischen Rohstoffe” beigesteuert, in dem ich versucht habe zu zeigen, wie die Thematisierung von Rohstoffen als “kritisch” von einer historischen Perspektive profitieren kann.

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GSU Nachwuchstagung: “Urbane Elemente”, Berlin 23./24.6.

Nachwuchstagung der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung

“Urbane Elemente: Licht, Luft, Feuer und Wasser in der Geschichte und Gegenwart der Stadtentwicklung“

 Center for Metropolitan Studies, TU Berlin

23. und 24.06.2017

 

Freitag, 23.06.2017

14:00 Begrüßung: Dorothee Brantz, CMS TU Berlin

14:14 Einführungsvortrag: Timothy Moss, Humboldt Universität, TBA

15:00 Panel 1

Kommentar: Rainer Liedtke, Universität Regensburg
Moderation: Gisela Mettele

Ansgar Schanbacher, Universität Göttingen
“Urbane Resilienz: Beispiele der Frühen Neuzeit, Braunschweig, Würzburg und Utrecht im 17./18. Jahrhundert”

Teresa Schröder-Stapper, Universität Duisburg-Essen
„Elementare Gefahren und Risiken in städtischen Inschriften der Frühen Neuzeit“

 16:00 Kaffeepause

16:30 Panel 2:

Kommentar: Sylvia Necker, IfZ München
Moderation: Dorothee Brantz, CMS Berlin

Fábián Borbála, Universität Szeged
„Mehr Licht!“ Die Geschichte der Straßenbeleuchtung in Ungarn in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Kathrin Meißner, IRS Erkner
„Mehr Licht, Mehr Luft!“ Forderungen und deren Relevanz für die Berliner Wohnungsfrage und Sozialmoral im späten 19. Jahrhundert“

18:30 Gemeinsames Abendessen

 

Samstag, 24.06.2017

10:00 Panel 3:

Kommentar: Christoph Bernhardt, IRS Erkner
Moderation: Celina Kress, CMS Berlin

Oliwia Murawska, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
“Die vier Elemente als Wahrnehmungsschlüssel des Urbanen”

Anna Rick, Universität Siegen
“Baden im Plötzensee, Spazieren in Berlin: Wolfgang Herrndorfs Arbeit und Struktur”

Jan Hansen, HU Berlin
„Infrastruktureller Alltag in Los Angeles, 1880-1930“

11:00 Panel 4:

Kommentar: Sebastian Haumann, Universität Jena
Moderation: Rainer Liedtke, Universität Regensburg

Benjamin Brendel, Universität Gießen
„Dammbau als Quelle diskursiver Stadtgründung“

Jörn  Eiben, Helmut-Schmidt Universität Hamburg
„’Rettet  die  Küste!’ Luft  und  Wasser  als  Kernelemente der  Industrialisierung Wilhelmshaven“

12:00 Mittagspause

13:00 Abschlussdiskussion

14:00 Ende der Konferenz

ab 17 Uhr Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin