Tagung: Making Resources Speak

Zurück von der Tagung „Making Resources Speak: Themes and Methods of the New Materialism“, die am 29.6.2015 am Institute fo Advanced Studies an der University of Birmingham stattgefunden hat.

Auf dem Workshop, den Frank Uekötter und Corey Ross organisiert haben, hat sich aus meiner Sicht vor allem gezeigt, dass die Relationen zwischen menschlichem Handeln und nicht-menschlichen Ressourcen, Stoffen oder Substanzen Gegenstand von historischer Forschung sein müssen. Damit scheint sich der Trend der Forschung, völlig zu Recht, von solchen Konzepten zu verabschieden, in denen man von der Beziehung von Menschen und Materie als „symmetrischem“ Verhältnis ausging – etwa bei der ANT. Stellt man die Beziehungen zwischen menschlichem Handeln und nicht-menschlichen Ressourcen in das Zentrum der Analyse, eröffnet sich aus meiner Sicht nicht nur ein breiterer Interpretationsspielraum, sondern man vermeidet auch Aussagen, die der Materie gewissermaßen transzendentale Eigenschaften zuschreiben.

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